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Selbstverteidigung Kampfsport, Kampfkunst, Erding, Rosenheim , Wing Tsun, Kung Fu, Kampf

Ullrich R a u ch besteht die Prüfung zum ersten Lehrergrad

Als Teil seiner Prüfung schildert er hier seine Entwicklung und Erfahrung in den Kampfkünsten.

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 Oktober2005

 

 

„TAO“ -  „DER WEG“  -  DAUERT EIN LEBEN LANG –

 

 

„Der Weg“ beginnt mit dem ersten Schritt und dann noch einem und dann noch einem und ....... hört nie auf und endet mit dem „letzten“.

 

 

DER ERSTE SCHRITT - 1964 – (von Ulrich Rüdiger Rauch von Lichti)

 

 

Mein erster Kampfkunstlehrer war mein Vater Daniel Rauch v. Lichti. Wir wohnten damals im Glockenbachviertel in München.

Ich war sieben Jahre alt und schon langsam eingeschult, besonders in bezug auf die üblichen damaligen Raufereien in der Schule. Nachdem mein Vater mitbekommen hatte, was sich öfters so nach dem Nachhause-Weg ereignete, nahm er mich unter seine Fittiche.

Bevor mein Vater Daniel im Alter von ca. 18 Jahren nach Rußland in den zweiten Weltkrieg eingezogen wurde, war er im Judo-Club München-Großhadern aktiv und gewann sogar mal eine Münchner Jugendmeisterschaft. Dann vertauschte er seinen Judo-Gi mit „Hitler’s Säge“ und wurde MG-42 Schütze. Seine Kriegserfahrungen und Verletzungen in Rußland und Italien, seine Gefangenschaft und seine Entbehrungen, auch in den U.S.A., beim „Zwangs“-Baumwollpflücken prägten diesen Mann zu einem liebevollen und großartigen Menschen. Diese Erfahrungen waren auch ein wichtiger Bestandteil in seiner Psychologie des Kampfes, die er mir später durch seine persönlichen Geschichten vermittelte.

 

„Laß Dir nie was gefallen. Man kann jeden erwischen, wenn man nur richtig will!“

 

 „Ein Kampf ist ein Kampf und sonst gar nichts !!!“

und „Beinahe“ ist nicht“, wenn man Dich nicht erwischt hat!

(„gstriffa – hat der Vogl pfiffa!“)

 

Ein Kampf dauert solange, bis Du gewonnen oder verloren hast.

Hör‘ nicht auf, Gib‘ nicht auf, bevor es nicht eindeutig ist!!!

 

Er war ca. 41 Jahre, als er mir die wichtigsten Judo, Schlag- und Tritttechniken, sowie auch einige „gscherde“ Tricks beibrachte.

Die Ausbildung begann mit der sogenannten Judo-Fallschule seitlich, vorwärts und rückwärts auf dem „brettlharten“ Holzfußboden der damaligen Münchner Wohnung. Ich kann mich noch an den schönen, großen Teppich erinnern, der glücklicherweise darüber lag. Dann folgten die verschiedensten Wurf- und Fegetechniken wie zB.: Der vordere Fußfeger (De-ashi-barai), die Große Außensichel (O-Soto-Gari), der Fallrückzieher (Tomoe-Nage), Das Knierad (Hiza-Guruma), der Hüftwurf (O-goshi  ) usw., Befreiung von Umklammerungen, etwas Bodenkampf mit viel viel Schwitzkasten und als einer der wichtigsten Techniken der sogenannte Doppel-Nelson als Aufgabetechnik, wenn man im Rücken des Gegners ist., wie man da wieder rauskommt, dann Kniestoß- und Faust- bzw. Ellenbogenschläge. Schließlich war noch die Schlag- und Tretübungen gegen das Sofapolster oder Kissen, das er mir hin und wieder hin hielt. Schließlich freies Raufen (Randori) und Reaktionstraining (Watschn abfangen und den Kopf wegnehmen), das er mir alles spielerisch beibrachte. Mein damaliges Training mit ihm hatte schließlich „durchschlagende Erfolge“ in der Schule und auch bei privaten Auseinandersetzungen im weiteren Leben, hat mir Vater’s Schulung immer geholfen..

Die meißten Raufereien in meiner Jugend und auch später, gewann ich oft mit den einfachsten Würfen, die ich konsequent und brutal durchzog. Vor allem der sogenannte Fallrückzieher half mir häufig am besten bei ernsthaften Verteidigungssituationen. Das gemeine an Vater’s unsportlichem Fallrückzieher war, daß ich meine Gegner nicht festhielt, sondern sie während des Wurfes losließ, so daß sie sich im hohen Bogen überschlugen und zwei,drei Meter weiter hart auf den Boden krachten. Diesen Schock haben die wenigsten verdaut. Da die Gegner keine Fallschule hatten, blieben sie meißtens halb bewußtlos liegen und hatten keine Lust mehr weiter zu machen.

Noch eine kleine Geschichte während der Schulzeit auf dem Pausenhof, die fast alltäglich war.

Die Devise in dieser Schulpause war:“Alle ärgern Uli,- also mich!“

Ich, der seit jeher vollkommen ruhig, zurückhaltend und friedfertig war, war zum Teil selber am meißten verwundert über meine explosionsartigen Wutausbrüche. 

Nachdem sie (ungefähr 5 Mitschüler meiner Klasse), mich alle minutenlang geärgert hatten, platzte mir der Kragen. Ich bat sie alle wiederholt endlich damit aufzuhören, jedoch machte es viel Spaß jemanden in der Überzahl zu schubsen, zu treten und zu schlagen. Vollkommen unerwartet schlug ich wutentbrannt zurück. Ich erwischte einen der Anführer,den Klassenfrechsten Erich voll mit einem harten, rechten Schwinger am linken Ohr und er brach sofort zusammen. Den zweiten Anführer, den Hansi erwischte ich damals nicht, als der erste K.O. zu Boden ging, weil er zu schnell weg rannte. Das tut mir heute noch leid, daß er so ungeschoren davon kam. Er kam mir den Rest meiner Grundschulzeit nie mehr in die Quere, sondern machte jedesmal einen großen Bogen um mich. Die restlichen der Clique waren über meine Brutalität dermaßen geschockt, so daß sie sofort zurückwichen, aufhörten mich zu „hanseln“ und sich um Erich kümmerten. Der Respekt war schlagartig da und ich fühlte eine gewisse Genugtuung darüber, obwohl ich mich wunderte, daß mir die meißten eine Zeitlang richtig aus dem Weg gingen. Erich blieb zwei Tage zu Hause und seine Mama beschwerte sich bei meiner Klassenlehrerin Frau Vogelreuther über mich. Als ich später einmal mit dem größten aus meiner Klasse nach Hause zum Spielen ging und er beim Herumtollen die Treppen herunterfiel und sich den linken Arm brach, war mein Ruf vollkommen ruiniert, weil jeder dachte ich hätte ihn hinunter geschmißen. An den vollständig durchgebrochenen Armknochen, der nach seinem Sturz aus der Ellenbogenbeuge rausragte, kann ich mich heute noch gut erinnern und ich brauchte einige Zeit um diesen Schock aufzuarbeiten. Es war die erste relativ schwere Verletzung, die ich in meinem Leben sah. Sämtliche Beteuerungen halfen nichts. Der große Hansi selber sagte auch nichts um mich zu entlasten, weil jetzt ein Schuldiger da war und er selber nicht mehr zu blöd gewesen war, sich seinen Arm durch eigene Schuld gebrochen zu haben. Wahrscheinlich hatte er auch noch Angst vor seinem Vater, weil er sich so deppert angestellt hat. Ich war und blieb der böse und man glaubte mir nicht. War mir auch recht. Meine plötzlichen Wutausbrüche waren weiterhin gefürchtet und ich bekam mehr und mehr meine Ruhe.

 Richtig geschockt über mein eigenes Tun war ich dann später noch einmal auf dem Nachhauseweg von der Schule, als mich mein bester Freund, beim Raufen im Spaß kräftig von hinten umklammerte, damit mich die beiden anderen Jungs in die Mangel nehmen konnten. Tags zuvor hatte mein Vater mir zufällig genau für diese Umklammerung eine Technik aus seiner „gscherdn“ Trickkiste beigebracht. Ich hielt Peter’s Hände, die mich von hinten umklammerten vorne mit meinen eigenen Händen an meinem Bauch fest, sichelte meinen linken Fuß bei seinem linken hinter mir ein , zog seinen Fuß mit volller Kraft nach vorne und ließ mich dann mit einem kräftigen Ruck nach hinten auf den stürzenden Peter drauffallen. Mein Kopf knallte gegen sein Gesicht und da er nicht loslassen konnte weil ich ihn weiterhin festhielt, schlug er mit seinem Kopf kräftig auf den harten Betongehweg auf. Das hohle,dumpfe Geräusch habe ich heute noch in den Ohren. Zum Glück platzte sein Schädel nicht. Er blieb vollkommen besinnungslos liegen und ich bekam die volle Panik, weil er sich nicht mehr bewegte. Schließlich kam er doch wieder zu sich und es dauerte einige Minuten ihn wieder aufzurichten. Ich brachte ihn stark benommen nach Hause und er kam vier Tage nicht mehr in die Schule wegen einer schweren Gehirnerschütterung. Von da an wußte ich, daß man jemanden selbst mit einfachsten Techniken schwer verletzen konnte und ich wurde vorsichtiger.

 Falls sich die Gelegenheit ergab, lernte ich mit Freunden als Jugendlicher die gängigsten SV-Techniken, die wir gegenseitig aneinander ausprobierten. Einer der wirksamsten war stets der sogenannte Kipp-Hand-Hebel, bei dem ich selber die größten Schwierigkeiten hatte wieder rauszukommen.

 Leider besuchte ich keine richtige Judoschule in meiner Jugend. Ich persönlich würde die Kinder grundsätzlich bis zum 16 Lebensjahr Judo lernen lassen, da das für mich am sinnvollsten erscheint. Allein schon wegen der Fallschule, die man ein Leben lang brauchen kann, wie ich am eigenen Leib schon erfahren habe (schwere Fahradstürze, Stürze bei Eisglätte usw.)

 

Der nächste Schritt

 

Den nächsten schulmäßigen Kontakt zur Kampfkunst bekam ich erst wieder mit ca. 17 Jahren im Jahre 1974.

Mein Cousin Horst Holzner war mein zweiter Kampfkunstlehrer. Er war öfters zu Besuch bei uns und brachte mir die Karate-Do (Shorin-Ryu) Grundtechniken, das Partner- und Kampftraining und die ersten Katas bis zum 4. Kyu bei. Ich übte das, was ich bei Ihm gelernt hatte dann mit meinem Freund Andy und wir feilten im Laufe der Zeit weiter an unseren Techniken.

 

Bei einem Shorin-Ryu Lehrer, James Huen aus Malaysia, der damals in Regensburg lebte, konnte ich dann 1976 auf Grund meines fleißigen Trainings den 4.Kyu im Shorin-Ryu-Karate ablegen.

Während dieser Zeit lernte ich bemerkenswerte Leute kennen.

Der bekannteste ist wohl Mike Wong aus Malaysia, der um diese Zeit die erste Karate-Schule in Zürich aufmachte. Am faszinierendsten war damals die Atmosphäre die dort in seinem Dojo herrschte. Es wurde viel Wert auf Ettikette,

Würde, Sauberkeit, Höflichkeit, Disziplin und dem freundschaftlichen Umgang miteinander gelegt.Ich wußte, das ich etwas gefunden hatte, was sich zu studieren lohnte. Seit diesem Zeitpunkt hatte die Kampfkunst für mich persönlich schon viel, viel mehr zu bieten als die reine Selbstverteidigung. Bei Mike Wong in Zürich wurde die Kampfkunst zur Kunst der Bewegung, die man voller Freude, ohne den Gedanken an Sieg oder Niederlage zu verschwenden, mit Gleichgesinnten praktiziert.

Mike Wong ist für mich ein großartiger Lehrer gewesen, auch wenn ich ihn nur kurze Zeit kennenlernen durfte.

Von meinem Cousin Horst erfuhr ich dann, daß Mike trotz aller Höflichkeit Und zuvorkommenheit ein gefürchteter Kämpfer war. Er war oft verletzt und ging keiner Provokation und keiner Prügelei aus dem Weg. Man könnte ihn auch als den Emin Boztepe des Shorin-Ryu bezeichnen.Er trat auch in Diskotheken und Shows auf und präsentierte sein Können und seine Tricks dem stauneneden Publikum. Einer seiner Showeinlagen war, daß er sich auf einen Stuhl stellte und sich dann mit einer Henkersschlinge um den Hals, die von oben herunterbaumelte eine Zeitlang aufhängte usw.

1976 / 77 gründete ich dann als erster im Landkreis Ebersberg meine private Karate-Do Schule in Grafing bei München, die später dann an den TSV Grafing angeschlossen wurde. Der Verein besteht heute noch und man kann inzwischen schon gutes Karate-Do dort lernen.

In diesem Zeitraum hatten wir in Grafing-Stadt noch das Goethe-Institut und ich trainierte auch mit Studenten aus Japan, Korea, dem Senegal und Hongkong. Am verrücktesten war Chui der kleine Chinese. Einmal hatten wir in einer Kneipe ein Glas mit eingemachten Kirschen mit einem Blechdeckel drauf und wir hatten keinen Öffner. Chui nahm das Glas holte kurz aus und schlug locker mit dem Knöchel seines Zeigefingers ein Loch in den Blechdeckel. Dann bog er den Deckel mit beiden Händen vollständig auf und reichte uns jedem das Kirschglas. Ein wirklich seltsamer Bruchtest- nicht wahr? Chui war aus einer chinesischen Kung-Fu Schule aus Hongkong (den Stil sagte er mir nicht) und er gehörte wahrscheinlich zum Inneren Kreis seiner Schule, weil er mir eines Tages ganz vertraulich und geheimnisvoll ein wertvoll besticktes, kostbares Seidentuch mit dem Zeichen seiner Schule zeigte. Es diente offenbar als eine Art Ausweis oder Legitimation soweit ich das verstanden hatte. Er war richtig stolz auf seine Schule und auf Bruce Lee, dessen Backfist-Techniken er damals schon meisterhaft beherrschte und die er mir beibrachte. Chui vermittelte mir wie Mike Wong die große Wertschätzung, die man seiner Schule und seinen Lehrern entgegenbringt. Ein weiteres Mosaiksteinchen des Weges.

 

Noch ein Schritt

 

Während dieser Zeit ging ich auch zusätzlich ein Jahr zum Boxtraining nach Grafing.

Eine der hervorragendsten Trainingsmethoden die die Boxer so entwickelt haben. Die verschiedenen „Cross“-arten („gerade“ Schwinger“) und Schlagkombinationen habe ich nach wie vor in meinem Programm, weil sie richtig peitschend und schnell auszuführen sind. Vor allem die Beweglichkeit in der Schrittarbeit hat mir ein großes Stück weitergeholfen.

 

Der nächste Schritt

 

 Mein Freund Andy, mit dem ich damals fast täglich trainierte endeckte dann in München einen jungen Japaner (2.Dan) namens Takashi Massuo der einen Go-Ju-Ryu –Stil (wahrscheinlich war’s aber ein Okinawa-Te-Stil) schwarz unterrichtete, um sein Studium nebenbei zu finanzieren. Bei ihm lernten wir das freie Kämpfen und er schliff uns gnadenlos gut durch. Wir trainierten in traditionellen weißen Gis und in Turnschuhen ! Nach jedem Trainung hatte ich seine Schuhabdrücke auf meinem Körper. Nachdem er uns ein halbes Jahr lang locker, spielerisch und gekonnt verprügelt hatte, wurden wir langsam besser und ich erhält die erste private Gürtelprüfung bei Ihm. Man gewöhnte sich an die Schmerzen nach jedem Training als ständigen Begleiter.

 Die zwei Grundschul-Katas die er uns vermittelte waren äußerst elegant und katzengleich und machten auf mich einen fast mystischen Eindruck, obwohl sie nicht besonders lang sind. Besonders die Sichel-Schrittarbeit im Sanchin-Dachi (ähnlich der WT-Fußstellung nur die Belastung ist ca. 80% hinten und ca. 20 % vorne und der Winkel der Füße ist mehr in Form eines Dreiecks) mit den katzenartig geformzen Händen, war kennzeichnend für diesen Stil. Manchmal übe ich sie heute noch. Trotz aller Härte, mit der er uns schlauchte hat Takashi uns jedoch nie ernsthaft verletzt. In seinem Training brach ich mir jedoch das erste mal die Nase, als ich mit einem Boxer trainierte, der zu wenig abstoppen konnte.

Wir übten schwachsinnigerweise ohne Handschuhe. Nach dem Treffer sagte Takashi dann guturral zu mir:“Deine Nase ist ganz klumm! Na toll dachte ich. Ich schniefte,packte meine Nase mit beiden Händen und zog sie so kräftig ich konnte gerade. Es krachte laut. Takashi sah mich an und sagte :“ Jetzt ist sie wiedel gelade, jetzt kannst Du wiedel weitel machen! Kommentar Ende.

Ich verprügelt dann den Boxer, weil er von kombinierten Fuß- und Faustangriffen weniger Ahnung hatte. Das war im nachhinein betrachtet schon eine etwas härtere Schule.

 Takashi brachte uns auch die Grundtechnicken des schweren Nunchaku’s bei.

Daheim trainierten wir dann mit Helm, da wir uns am Anfang die Nunchakus ständig selber auf den Kopf hauten. Resumee:“Eine Waffe ist immer nur so gut wie sein Handhaber.“ Als Übung mußten wir auch gegen Bäume schlagen um das zurückfedernde Holz besser einschätzen zu können. Bei Takashi M: war ich ungefähr ein Jahr, bevor er aus organisatorischen Gründen aufhören mußte. Ich machte zwei private Prüfungen bei ihm bis zum Gelbgurt (8. Kyu). Auf diese Prüfungen bin ich auch heute noch richtig stolz, weil sie aufgrund der Anstrengungen und Kampferfahrungen für mich einen hohen inneren Wert besitzen und weil einem nichts geschenkt wurde.

Später konnte ich locker bei Freikämpfen in anderen Dojos bei Braun- und Schwarzgurten mithalten ohne unterzugehen. Durch die unkonventionelle Art, die uns Takashi M. beibrachte, hatten die anderen Stilisten die größten Schwierigkeiten mit mir zurecht zu kommen. Besonders das aggressive Vorgehen und das rücksichtslose Eindringen in den Gegner während eines Angriffes, waren schwer zu handhaben, weil es keinen sportlichen Charakter hatte und eher mit einem Wing Tsun Kampf (Kong-Sao) verglichen werden konnte.

Als Rechtfertigung hörte ich dann immer:“ Der macht ja einen anderen Stil.“ „Der ist ja vollkommen rücksichtslos:“ „Keine Chance, Ich weiß nicht was ich machen soll, der überrennt mich einfach!“

Was für eine Ausrede. Ich wußte ich war auf dem richtigen Weg. Der einzige der ein Rezept später dagegen wußte war Hans-Karl-Rotzinger, ein inzwischen hochgraduierter Shotokan-Meister, bei dem ich am 03.02.1978 meinen 3.Kyu (ersten Braungurt) im Shotokan-Karate-Do auf seinem Lehrgang in München bestand.

 

In München entdeckte ich dann einen Großen Karate-Do Verein. Hier waren viele Lehrgänge mit großen Meistern angesetzt wie z.B.: BT Horst Handel, BT Hideo Ochi, Günther Mohr, Risto Kiskilä um nur einige zu nennen.

Der TSV 1880 in der Tübinger-Straße ist wahrscheinlich auch heute noch einer der besten Karate-Do-Adressen in München.

Trotz mehrfacher Verletzungen hielt ich durch und trainierte dort von

1977 bis 1981, wobei ich den 1. Kyu (dritten Braungurt am 30.11.1980) bei dem Gastlehrer und mehrfachen Karate-Meister Risto Kiskilä ablegte.

 

Und dann ein ganz ein großer Schritt – Ein Meister in Würde

 

 Nachdem ich auf einem Lehrgang 1981 den japanischen Shotokan-Karate-Meister Sensei Takashi Nakajiima (5.DAN) kennen lernen durfte, wechselte ich zur Dan-Prüfungs-Vorbereitung in Sensei Nakashima’s Privat-Dojo nach München in die Karls-Straße, obwohl er einem anderen Verband (JKA) angehörte. Intuitiv ahnte ich, das Sensei Takashi Nakajima jemand ganz besonderes war. Er strahlte für mich sofort die ganze Würde und das Können eines großen Meisters aus. Es war für mich eine große Ehre, daß ich damals in seine Trainingsgruppe aufgenommen wurde. Hier bekam ich den nötigen Feinschliff für meine spätere Schwarzgurt-Prüfung.

 

Ich hatte das Gefühl komplett von Neuem zu beginnen!

 

Sensei Takashi Nakajima bewegt sich wie eine aufmerksame, hochkonzentrierte Katze, vollkommen leicht, locker, elegant und geschmeidig. Seine Angriffe kommen dermaßen schnell, dynamisch, unglaublich weit vorgetragen und unerwartet, so daß ich mich gefragt habe, was ich denn die ganzen Jahre hindurch eigentlich gelernt habe. War das Shotokan ?

 

Hier fand ich etwas vollkommen Neues.

 

Nicht die geringste Schwerfälligkeit, Starrheit und Verkrampfung. Keinerlei „Absicht“ (Anzeichen eines Angriffs) ist vorher zu erkennen. Vor jeder „Aktion“ wird noch mal schnell vollkommen unauffällig der ganze Körper gelockert. Die Leute explodieren fast bei der Ausführung Ihrer Faust- und Fußangriffe und man kann froh sein, wenn man den Kopf noch wegbekommt. Takashi und Willi K. konnten Dich auch erwischen, selbst nachdem sie Ihre Techniken vorher angesagt hatte (Jiu-Ippon Kumite). Es war unglaublich. Ich fühlte mich niemals mehr so chancenlos wie in dieser Schule, weil ich diese Art von explosiver Dynamik noch nicht nicht mal im Ansatz erkannte.

 Willi K., einer seiner Haupt-Studenten erzählte mir ein bißchen über Takashi.

Sensei Takashi Nakajiima war zu seiner Studien-Zeit Studenten-Meister in Japan. Bei Wettkämpfen war er gefürchtet, ja man kann sagen schon fast berüchtigt unter seinesgleichen. Sein damaliger Sensei mochte Takashi nicht besonders und wenn die anderen vor totaler Erschöpfung schon auf dem Boden lagen, mußte er noch mal die eine oder andere Bahn der Grundschule oder was auch immer exerzieren. Wahrscheinlich hat sich dann seine ganze aufgestaute Wut in den Wettkämpfen entladen. Sie wurden während des Trainings geschlagen und gedemütigt, konnten in der Nacht nicht mehr schlafen und pieselten in’s Bett, so hat man diese Leute trainiert (tyrannisiert). Jeder bei uns würde den Kopf schütteln und sofort das Handtuch schmeißen. Aber Japan ist eine andere Welt. Im ersten halben Jahr lernte man damals das Vorgehen und Angreifen mit Oi-Tsuki (gleichseitiger Fauststoß) und im zweiten halben Jahr den Angriff mit Mae-Geri (gerader Angriff mit dem hinteren Bein) usw. Und das bis zum Umfallen. Und wenn’s nicht mehr geht, dann noch eine Bahn und noch eine. Man kann sich vorstellen, wie diese „Blut, Schweiß und Tränen-Techniken“ dann kampfmäßig „sitzen“. So verwandeln sich die einfachste Grundtechniken in mörderische Granaten. Auch eine Übungsmethode, nur für uns schnell gelangweilte Westler nicht zu „verkaufen“, außer man geht freiwillig in ein „japanisches Karate-BOOT-Camp“.

Einer von Takashi’s Hauptschülern, Willi K. zeigte mir sämtliche Tricks und Finten und weihte mich in die „Absichtslosigkeit“ von Angriffen ein (reiner ZEN - „der Pfeil“schnellt wie von selbst von der Sehne“). Ein anderes großes Thema war, wie man seine beabsichtigten Angriffe und Gegenangriffe versteckt und verschleiert.

 

Hier lernte ich Was zu tun ist, aber vor allem das WIE.

 

Das große „Wie“ etwas zu tun ist,

 macht den späteren Meister aus nicht das „WAS!“

 

Die Geheinisse liegen im „WIE“ begraben!!!

 

Der Kata (Formen) Unterricht am Schluß eines schweißtreibenden Trainings (ich habe während eines Trainings bis zu 2kg verloren; man konnte die Anzüge fast auswinden) ist eine wahre Freude und selbst heute, wo ich meißtens nur noch die Wing-Tsun Formen übe, schöpfe ich von dem damaligen Kata-Unterricht Nakajima’s.

Ich fühlte mich bei jeder Bewegung voll sprühender Lebendigkeit.

 

Der Mensch ist nur wirklich, -- Lebt nur wirklich, wenn er „ist“!

 (G.I. Gurdjieff)

 

K A T A (die Form)

 

    –Die Schönheit und Harmonie von Bewegungen.

 

    –Bewußt-da-Sein – Bei jedem Atemzug, bei jeder Bewegung. Nichts sonst !!!

 

    –Jetzt und Jetzt und Jetzt und Schritt um Schritt für Schritt – Einfach genial –der tiefere Sinn von Formen. Nach sieben Jahren des Studiums der Durchbruch im Verständnis!

 

    –Bewegung und Atmung,  Atmung und Bewegung ist eins.

 

    „ICH SPÜRE MICH ! - ALSO BIN ICH !“ nicht weil ich denke bin ich, (meißtens denkt „ES“ mechanisch!) , sondern weil ich mich spüre und wahrnehme, bin ich!

 

    –JETZT BIN ICH BEI MIR, BIN MIR MEINER SELBST GEWAHR!

 

 

    –JETZT LEBE ICH, ATME ICH,

    – BEWEGE ICH MICH, SPÜRE ICH MICH !

 

          -WIE WUNDERBAR!

  • –INNERE FREUDE UND BEFREIUNG IST DAS WICHTIGSTE.

 

    –DER GANZE MENSCH IST EINS. EINS MIT SICH SELBST UND EINS MIT ALLEM ANDEREN. ES IST GANZ EINFACH.

 

    –ICH BIN VOLLSTÄNDIG.

 

    –ES IST ALLES IN ORDNUNG, SO WIE ES IST! KEIN “TUN“ MEHR!

 

    Die Karate-Katas unter Anleitung richtig trainiert, sind ein unendlich kostbarer Schatz für Körper,-Geist,- Bewußt-Sein und die Seele.

 

 Es war eine unglaublich gute kleine Gruppe. Zwei oder drei Mal traf ich auch Meister Waldemar Rauch dort bei Sensei Takashi Nakajiima im Training und es war bemerkenswert ihm zu zusehen.

Ein Meister der Distanz – chancenlos seine Gegner, die er voll in’s „offene Messer“, seine Tsukis, regelrecht auflaufen läßt. Nicht die Spur einer Chance.

Nur blutige Nasen. Vielleicht sollte ich mir doch mal einen Zahnschutz zulegen.

(von wegen abstoppen – erst auf der Nase). Man haut dem andern die Nase blutig und dann entschuldigt man sich anständig und gehörig. Der Sensei nickt anerkennend, langsam und bedächtig , tut so, als ob er besorgt wäre – und dann geht’s weiter.

 

      Hajime - Kämpft!

      Und die Hand des Lehrers saust erneut nach unten. Los !

      Kein Zögern kein Zaudern ! Los!

         -Patsch!!! Ah, noch alles Ganz ? Ja ! Dann weiter .

 

Im Mai 1982 frage ich Sensei Takashi Nakashima, ob ich schon die Prüfung zum 1. DAN machen kann.

Er sagt:“Mach nur, mach nur! Und lächelt mich verschmitzt an. Und schönen Gruß an Hideo!.

Am 23.05.1982 Fahre ich zum Lehrgang nach Mühldorf zum DKB-Bundestrainer Hideo Ochi (damals 6. DAN), einem Freund Takashi Nakajiima‘s und bestehe die Prüfung zum 1. DAN Shotokan-Karate-Do.

Ein Freund sagt mir anschließend:“ Deine Grundschule und die Kata war nicht so gut, aber die Kämpfe waren sehr gut. Wahrscheinlich hast Du deswegen bei Sensei Ochi bestanden. Sensei Takashi Nakajiima sei Dank!

Dank meiner letzten Ausbildung bei Takashi Nakajiima fegte ich meine zwei

Gegner während der Prüfung von der Kampffläche. Meine Gegner fielen durch und ich hatte bestanden. - So ist das halt.

Sensei Hideo Ochi war sehr streng an diesem Tag. Er wollte Power sehen und zwar richtig. Power und Entschlossenheit Wenn einer keine Entschlossenheit demonstrierte, dann hatte er schon schlechte Karten.

Es fielen einige Leute durch . Sein lapidarer Kommentar jedesmal:

 „Ein bißchen schwach Heute was ?

Heute nicht so viel Kraft , nicht war! “ Das muß stärker sein!

“Das Nächste mal viel schneller und stärker!“

Es gab einige lange Gesichter.

Daher war ich auch unglaublich stolz es geschafft zu haben. Später frage ich ihn,

ob er mit mir zufrieden war und er sagt:“ War gut, war gut und grinst mich an.

(Was für ein Lob und das von einem Japaner) und Schönen Gruß an Takashi ! Zwei Freunde, obwohl in verschiedenen Karate-Welt-Verbänden.

 

Ein weiterer großartiger Kämpfer den ich zu dieser Zeit kennenlernte, war Walter Wenzel (inzwischen 4. DAN Kyo-ku-shin-kai-kan) aus Hohenlinden, der damals ein Meisterschüler von Gudrun Hizatake war. Von ihm lernte ich das

sogenannte Taktieren, das Abwarten und richtige Abschießen des Gegners. Außerdem ist Sensei Walter Wenzel ein ausgezeichneter KATA-Spezialist. Für in war und ist die Atmung wohl eines der wichtigsten Fragmente bei sämtlichen Techniken. Er brachte mir auf meine Bitte hin die wunderschöne ATEM-KATA „T E N S H O „ bei.

 Außerdem durfte ich bei Walter einige Katana-Grund-techniken lernen, die ich bis heute noch übe. Er erlaubte mir außerdem sein echtes Katana-(Schwert), daß er persönlich in einer japanischen Waffenschmiede nur auf Empfehlung erwerben durfte, in Händen zu halten, was eine große Ehre für mich bedeutete. Mit diesem Schwert im Gepäck hatte Walter bei Abflug vom japanischen Flughafen die höchsten Schwierigkeiten mit der Security, die man sich überhaupt vorstellen kann. Das sind jedoch einige Geschichten für sich.

 

1976 / 77 bekam ich das erste Büchlein Wing Tsun Kung Fu vom Sifu Kernspecht-Verband in die Hände. Da ich wußte, daß Bruce Lee Wing Tsun studierte, war es für mich von Anfang an klar irgendwann WT zu lernen

Ca. 1979

telefonierte ich das erstemal mit meinem späteren Si-Fu K. Kernspecht und fragte, ob ich denn Wing / Tsun lernen könnte, da mir einer seiner Hauptschüler und damalige erste Wing / Tsun -Lehrer Michael Till in München sagte, ich müsse Rücksprache mit Sifu Kernspecht halten. Sifu Kernspecht sagte mir damals , dann müßte ich mit dem Karate aufhören, was ich ja nicht akzeptieren konnte, da ich ja das Studium bis zum 1.Dan fortführen und abschließen wollte. Damals erhielt ich meinen ersten Ausweis des Verbandes und lernte von einem ehemaligen Schüler die Siu-Nim-Tao und die Grundschule, die ich schon damals täglich zusätzlich zu den Shotokan-Formen übte. Als die zweite Wing / Tsun -Schule erst ca. 1989 in München eröffnete schrieb ich mich sofort ein und stellte meine Karate-Do Studien zurück. Ich durfte !!! nun endlich WING TSUN lernen.

Am 15.03.1992 gründete ich dann die erste private Wing Tsun Schule im Landkreis Ebersberg in Grafing, die bis heute noch im kleinen Rahmen besteht. (Damals hatte ich den 10. SG WT inne)

Lernen durch Lehren ist für mich einer der wichtigsten Verifikationen geworden. Man könnte auch sagen, daß man eine Sache erst begriffen hat, wenn man sie jemandem anderen beibringen kann.

 

Die bisher letzte große Stufe der Treppe

 

In der Münchner Schule lernte ich dann auch meinen Sihing und späteren WING / TSUN und ALLKAMPF-Lehrer  Sifu Erwin Kastl (3.LG ) kennen. Am meißten beeindruckte mich vom ersten Augenblick an seine Ausstrahlung, die einen erfahrenen,knallharten und kompromißlosen Kämpfer vermuten ließ. Erwin war damals der einzige, vor dem ich eigentlich richtigen Respekt hatte.

„Mit dem ist nicht gut Kirschen essen, dachte ich so bei mir. Was ist nur mit dem los? Der ist irgendwie vollkommen anders und brandgefährlich.

Erst später erfuhr ich, daß Erwin ein erfahrener Vollkontaktkämpfer ist und über langjährige Praxis in den verschiedensten Stilen verfügt. Meine intuitiv instinktive Ahnung damals hatte mich also wieder nicht getrügt. Aufgrund einer Verkettung von seltsamen und kuriosen Umständen bin ich dann einige Zeit später auch bei Sifu Erwin Kastl gelandet und seitdem studiere ich das Wing / Tsun Kung-Fu, so wie er es interpretiert.

 

Ich bin froh in Sifu Erwin Kastl einen hervorragenden und kamerad-schaftlichen Lehrer und Trainingspartner gefunden zu haben, dessen

Wing Tsun und Kampfkunstauffassung auch genau meinen eigenen Vorstellungen eines weichen, geschmeidigen und eleganten Stiles entsprechen.

 

In der E W T O legte ich sämtliche Schülergrad-Prüfungen vom 1.SG im Jahre 1989 bis zum 12. SG im Jahre 1993 ab. Danach absolvierte ich noch den Übungsleiter-Schein im Jahre 1998 und den Trainer-1-Schein im Jahre 1999 bei meinem Si-Fu K. Kernspecht. Somit hatte ich alle Prüfungsvorraussetzung für den 1. Lehrergrad.

Da ich noch nie ein großer Freund von Prüfungen war, wollte ich das Thema Prüfungen in der EWTO eigentlich mit dem Trainer 1-Schein abschließen.

Aufgrund der Zusprache und Ermutigung meines Sihings, Sifu Erwin Kastl habe ich dann doch noch den 1. Lehrergrad „ Wing / Tsun “ nach einer intensiven und längeren Prüfungzeit im Oktober 2005 bei Sifu Erwin Kastl gemacht und bestanden. Ich bin genauso stolz auf das Bestehen dieser Prüfung wie damals, als ich meinen 1. DAN im Shotokan-Karate-Do bei Sensei Hideo Ochi bestanden habe.

 

Die Ankunft am Ende der „Treppe“ und der Beginn des „Weges“

 

Wenn jemand eine Prüfung bei Erwin besteht, dann hat er sie sich redlich verdient. Und wenn jemand unter einem Vollprofi wie Sifu Erwin Kastl studiert, dann braucht er auch dür den Rest seines Lebens keinen anderen Lehrer mehr. Er deckt inzwischen alle Bereiche der waffenlosen Kampfkunst sowie des Waffentrainings vollständig ab.

 

Nach über dreißig Jahren Studium der Kampfkünste Judo, Boxen, Karate-Do, Waffentraining und Wing / Tsun kann ich behaupten, das keiner dieser Studien umsonst waren und das sich alles hervorragend miteinander ergänzt.

 

So kann ich jedem Studierenden empfehlen einen Stil oder eine Stilrichtung niemals abzuurteilen oder gar zu unterschätzen. Man kann von vielen Leuten etwas lernen, man muß bloß schauen wo und wie es dann in das eigene Mosaik einzufügen ist.

 

 

    K O N T E X T

     

    Inneres Glück,Freude und Befreiung ist das Wichtigste.

     

    Suche Dir immer den besten Lehrer !

     

    -Ein richtiger Kampf ist ein Kampf und bleibt ein Kampf –

       und nichts weiter!“

     

    -Und was ist – das ist und was nicht ist – ist nicht!“

     

    -Und da helfen auch sämtliche Graduierungen nichts !!!

     

 

Ich hoffe mein „Allerletzter Schritt“ auf dem WEG liegt noch in weiter Ferne und dann wünsche ich mir auch noch, daß mein Sihing, Sifu Erwin Kastl mich noch lange des Weges begleitet.

 

 

 

 

Ulrich Rüdiger R a u c h v. Lichti

 

 

 

„Der größte Gegner ist man sich selbst !“

„Also zähme den Drachen und

werde ein  Meister in Würde !

 

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