Hunde und Selbstverteidigung

Zum Thema Kampf mit Hunden gibt es leider nur wenig Informationen-Selbst erfahrene Hundeausbilder sind sich nicht einig in den Verhaltensrichtlinien, was man tun soll.

Grundsätzlich gilt es, die Ruhe zu bewahren., Schreien, Weglaufen oder Gestikulieren deutet der Hund als Beuteverhalten, Niemals einen Hund von hinten anfassen,. Nicht beim Fressen stören. Nie unbeaufsichtigt das Revier eines fremden Hundes betreten. Stehenbleiben., wenn ein Hund auf einen zugerannt kommt. Zur Seite sehen und mit freundlichen Worten zum Tier sprechen,nicht dem Tier in die Augen blicken.

Je größer der Hund., desto gefährlicher. Bei Kampfhunden wird das ganze wesentlich schwieriger, aber nicht ummöglich. Bedenke, daß du im Regelfall größer und stärker bist,

Nach mir mündlich zugetragenen Berichten ist CS-Reizgas bei Hunden nicht wirksam. Nur Pfefferspray wirkt. Bei niedrigen Temperaturen ist aber die Wirksamkeit eingeschränkt.

Ideal wären zwei Stöcke zur Verteidigung, In das erste Holz soll der angreifende Hund hineinbeißen, mit dem zweiten Stock kann man zuschlagen. Jeder auch nur annähernd als Waffe geeignete und zur Verfügung stehende Gegenstand soll benutzt werden. Jede Art der Bewegung wird vom Hund in Angriffenergie umgesetzt, daher stabil stehenbleiben. Üblicherweise wird folgendes empfohlen:Ist der Hund dabei, dich anzuspringen- so solltest du deinen linken Arm als Schutz benutzen. Dort wird er zubeißen. Linkes Vorderbein fassen und Tier drehen und wegschleudern. Mir gefällt das nicht so, da eine Verletzung dann sicher ist. Ich würde versuchen, den Hund zu treten oder zu schlagen, oder mich auf ihn werfen und dann würgen, hebeln oder schlagen. Als Kämpfer bin ich in der Lage, zwei Hände und zwei Beine abzuwehren, der Hund benutzt nur seine Zähne als Waffe, das müßte doch zu schaffen sein. Wie bei der Messerabwehr muß man eine eigene Verletzung notfalls in Kauf nehmen, man sollte von vornherein damit rechenen. So wird man geistig stärker (Die Samurais hatten immer den eigenen Tod vor Augen, ohne Angst vor dem Tod konnten Sie sich besser auf den Kampf konzentrieren und waren so stärker. Eine Art Paradoxon.).

Günstig ist es, wenn eine Jacke oder ähnliches zur Verfügung steht. Oft gibt sich der Hund zufrieden., wenn du ihm so etwas als Beute überläßt. Ideal wäre es, ihn eine eine Jacke beißen zu lassen und dann auf seine Nase zu schlagen. Dies ist bei Hunden eine empfindliche Stelle. Wichtig, Falls der Hund zugebissen hat, auf keinen Fall versuchen, den Arm oder was auch immer herauszuziehen. Dabei entstehen die größeren Verletzungen, Kräftig entgegendrücken, dann lockert sich der Hundebiß, Solltest du gefallen sein. ist die Beinschere sehr wirksam., während du mit deinen Händen den Hund festhältst, so daß er nicht beißen kann,

Falls du einem Opfer helfen willst, empfiehlt sich. von hinten mit überkreuzten Armen die Beine des Hundes zu greifen. Dann stößt man nach vone, damit er sein Maul öffnet. Es ist einfach, den Hund dann mit einer kräftigen Bewegung auf den Rücken zu werfen. In der Rückenlage sind Hunde kampfunfähig. Aber gut festhalten.

 

Mittlerweile gibt es auch ein Buch in deutscher Sprache, das sich mit diesem Thema befasst:

Gefährliche Hunde http://www.amazon.de/Gef%C3%A4hrliche-Hunde-Michael-Hanstein/dp/3801105032 

Von einem Käufer meiner DVD´s habe ich noch folgenden Bericht erhalten, den ich hier unverändert veröffetnliche. Ich fand ihn doch sehr interessant.

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Nun zu Ihrem Artikel zur Hundeabwehr, den ich gerne mit meinen Erfahrungen ergänzen möchte (bitte nicht als Besserwisserei verstehen, sondern als Tipps für bedrohte Mitmenschen):

23 Jahre habe ich Hirtenhunde (Komondor) mit einem Gewicht von 49 kg bis zu 75 kg und einer Risthöhe von 76 cm gehalten. Hirtenhunde sind keine echten Kampfhunde, können sich aber notfalls äußerst hart und energisch zur Wehr setzen und aggressiv werden. Bitte verabschieden Sie sich von dem Gedanken, dass auch ein trainierter Kämpfer stärker ist als ein gesunder Hund mit einem Gewicht von nur 45 kg. Sie sind es nicht! Sie lernen die Kräfte Ihres Hundes erst dann kennen, wenn er sich wirklich bedroht fühlt und/oder zu einem echten Angriff übergeht. Nur ein Beispiel: wir mussten unserem Hund einmal eine Narkose beim Tierarzt für eine Röntgenaufnahme geben. Leider stellte sich das Personal ungeschickt an und hatte Angst, was Hunde aufgrund ihrer überragenden Sinnesleistungen (Nase und Gehör) sofort wahrnehmen. Obwohl die Narkose schon gegeben worden war, reagierte der Hund aggressiv und wir vermochten ihn selbst mit 5 Personen (wiege selber über 100 kg) nicht im Zaum zu halten! Bedenken Sie bitte, dass Hunde je nach Rasse problemlos Geschwindigkeiten von mehr als 60 km/h erreichen und entsprechend leistungsfähige Muskeln besitzen. Und Hunde sind auch nicht wehrlos, wenn sie auf dem Rücken liegen. Richtig ist zwar, dass die Hauptwaffe des Hundes sein Gebiss mit der enormen Beißkraft ist, er sich aber sehr wohl auch mit den krallenbewehrten Pfoten zur Wehr setzen kann, wenn auch nicht so geschickt wie Bären oder Katzen. 2 cm lange Krallen ergeben schon sehr ordentliche Verletzungen, wenn der auf dem Rücken liegende Hund versucht, damit einen Angreifer abzuwerfen. Wie jedes Lebewesen ist auch jeder Hund ein Individuum und greift anders an. Unsere Hunde griffen bei Revierstreitigkeiten übrigens nicht Hals oder Kehle an, sondern die Bauchdecke des Gegners. Bitte nicht falsch verstehen – das sind absolute Ausnahmen. In der Regel waren unsere Hunde ausgesprochen liebenswerte und friedfertige Mitgeschöpfe.

Also, was kann ich nun zur Hundeabwehr noch zusätzlich zu Ihren Ratschlägen empfehlen:

a.) Pfeffer-Gel statt Spray, weil es länger haftet und durch die Kratzbewegungen des Hundes den Effekt noch eher verstärkt.

b.) Schläge und Tritte gegen den Nasenschwamm.

c.) Zusätzlich Stiche/Schläge in die Augen.

d.) Hilfe für angegriffene Personen: Bei Rüden: Schwanz ergreifen, nach hinten oben ziehen und Schläge/Tritte in die Hoden – funktioniert wie bei manchen Menschen nicht immer, wenn der Adrenalinspiegel zu hoch ist.

e.) Den Hund in einen großen Mantel, Tuch etc. einwickeln; ideal ist z. B. eine dicke Bett- oder Steppdecke – das Tier sieht nichts und der fremde Geruch ist überall, während Schläge und Tritte auch von überall auf ihn einprasseln können, ohne dass er mit seinen Bissen großen Schaden anrichten kann.

f.) Bei manchen Hunden ist es eventuell möglich, das Hinterbein aus der Gelenkpfanne zu schlagen, wenn man zusätzlich zieht und starke Schläge oder Tritte gegen das Gelenk setzt.

g.) Elektroschocker funktionieren wohl auch nicht immer, zumal das Führen außerhalb des befriedeten Eigentums wegen des Waffengesetzes nicht mehr zulässig ist. Einen Versuch ist es im Notfall jedoch wert.

Lediglich a – f können als in der Praxis erprobt gelten. Auch mit diesen Tricks bleibt ein Angriff in jedem Fall bei einem durchgeknallten großen Hund sehr gefährlich. Nicht bewährt hat sich das plötzliche Übergießen der Hunde mit heißem oder kalten Wasser.

Bitte streichen Sie den Bandog aus der Liste – solche Hunde gibt es nicht, das sind einfach gefährliche, von verantwortungslosen Kriminellen gezüchtete extrem aggressive Mischlingshunde.

Beste Grüße + vielen Dank für Ihre super ausführlichen und perfekt gemachten und verständlichen Lehrvideos!

 

Jürgen T., Mömbris

 

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